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Was ist Judo?

Judo wurde in Japan vor 100 Jahren von Jigoro Kano aus dem Jiu-Jitsu entwickelt und dann nach Europa gebracht und heißt übersetzt:

Der sanfte Weg 

Judo zielt nicht so sehr auf die Schwächung des Gegners, als vielmehr auf die Stärkung der eigenen Kraft; "der sanfte Weg" führt zur völligen Selbstbeherrschung, zur äußersten Konzentration, zu Entschlusskraft und Einsatzwillen. Mit Judo baut man Aggressionen ab.

Siegen durch Nachgeben!

 

Was ist Ju-Jutsu?

Ursprünglich stammt Ju-Jutsu aus China und wurde von den Japanern noch verfeinert. Erich Rahn gründete 1906 in Berlin die erste Sportschule für Selbstverteidigung in der auch Ju-Jutsu gelehrt wurde. Ju-Jutsu besteht aus Judo sowie Kickboxen, Karate, Aikido, Box und Ringertechniken, die 1969 offiziell von hochgraduierten Danträgern zu einem Programm zusammengestellt wurden. Ju-Jutsu ist die Kunst durch Nachgeben oder Ausweichen, aber mit der Kraft des Gegners einen Angriff erfolgreich abzuwehren.

Alle Techniken können - je nach Situation und Notwendigkeit - sowohl in sehr harter und zerstörerischer Form als auch relativ sanft angewendet werden. Dies eröffnet dem Verteidiger stets die Möglichkeit, sich im Rahmen der gesetzlich geforderten Verhältnismäßigkeit zu bewegen. Die Härte der Verteidigung muss dem Angriff angemessen sein, so dass kein Missverhältnis entsteht.

Für eine umfassende Selbstverteidigung ist jedes der einzelnen Grundelemente jedoch nur ein Teil des Ganzen geblieben. Die Vollkommenheit liegt in der Zusammenfassung zu einem System. Hinzu kommen die für das Ju-Jutsu speziell entwickelte Festhalte-, Aufhebe-, Transport- und Nothilfetechniken. Auch die Grundlagen der Konfliktbewältigung und Selbstbehauptung ohne den Einsatz körperlicher Gewalt werden im Ju-Jutsu vermittelt.